Die Regulierung ausländischer Spieler ist das entscheidende Instrument zur Wahrung der Wettbewerbsintegrität und zur Förderung des einheimischen Sports in Europa.

KategorieDefinition & HerkunftAFLE-Quote (2026)EFA-Quote (2026)Typische Positionen
A-ImportUSA / US-College-System (NCAA, NAIA)4 im Kader (max. 2 zeitgleich auf Feld)4 im Kader (max. 2 zeitgleich auf Feld)Quarterback, Wide Receiver, Edge Rusher, Cornerback
E-ImportEuropäische Spieler außerhalb des HG-Gebiets9 im Kader6 im KaderOffensive Tackle, Defensive Tackle, Safety, Runningback
I-ImportInternational (Kanada, Mexiko, Japan)1 im KaderKeine eigene Quote (zählt als E/A)Runningback, Linebacker, Defensive Back
HomegrownErstes organisatorisches Tackle-Football im TeamlandRest des KadersRest des KadersSämtliche Positionen, Basis des Rosters

Ligen-Spezifika und "Homegrown Territories"

  1. EFA-Territorien: Um Franchises in Ländern mit kleinerem Talentpool wettbewerbsfähig zu halten, definiert die Liga erweiterte Heimatgebiete als Homegrown:

    • Raiders Tirol: Österreich, Schweiz, Italien.

    • Nordic Storm: Dänemark, Schweden.

    • Prague Lions: Tschechien, Slowakei, Polen.

  2. AFLE-Sonderregel 2026: Nach dem kurzfristigen Rückzug der Madrid Bravos vor Saisonbeginn gestattete die AFLE ihren Teams einmalig, bis zu drei spanische Spieler als reguläre Homegrowns zu melden, um deren Verbleib im europäischen Profizirkus zu sichern.

  3. Feld-Restriktion (On-Field Limit): Die Regelung, dass maximal zwei A-Imports gleichzeitig auf dem Rasen stehen dürfen, verhindert eine einseitige Dominanz. Taktisch führt dies meist zu einer Aufteilung: Ein A-Import in der Offense (Quarterback) und ein A-Import in der Defense (Pass Rusher oder Lockdown-Cornerback).