Overview

Nach Woche 4 der AFLE-Saison 2026 festigen die Top-Receiver ihre Vormachtstellung, während neue Gesichter durch explosive Leistungen auf sich aufmerksam machen. Die Rückkehr der Rhein Fire zu alter Dominanz und die High-Scoring-Schlacht in London haben das Feld der Passempfänger ordentlich durchgemischt. Die Analysten James Poovey und Edward Cole bewerten die Leistungen der Passempfänger nach dem vierten Spieltag.


Passempfänger-Powerranking (Woche 4)

1. Jon Cole (Berlin Thunder)

  • Woche 4 Statistiken: 10 Receptions, 102 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 10.2 YPC, Lg: 22 Yards)
  • Gesamtbilanz: 37 Receptions, 551 Yards, 6 Touchdowns (durch Woche 4)
  • Trend: — (Bleibt auf Platz 1)
  • Justification: Cole verteidigt Platz 1 erfolgreich. Obwohl Berlin eine herbe 12-50 Niederlage in Wrocław kassierte, lieferte Cole mit 10 Catches für 102 Yards erneut eine extrem starke Leistung ab. Er bleibt Sullivans unumstrittene Lieblings-Anspielstation und knackte im vierten Spiel in Folge die 100-Yard-Marke (bzw. knapp davor).

2. Michael Harley Jr. (Panthers Wrocław)

  • Woche 4 Statistiken: 3 Receptions, 55 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 18.3 YPC, Lg: 41 Yards)
  • Gesamtbilanz: 22 Receptions, 420 Yards, 7 Touchdowns (durch Woche 4)
  • Trend: — (Bleibt auf Platz 2)
  • Justification: Nach dem statistischen Nullinger in der Vorwoche meldete sich Harley Jr. im Topspiel gegen Berlin eindrucksvoll zurück. Er fing einen vorentscheidenden 41-Yard-Touchdown und bewies erneut seine immense Explosivität. Mit 7 Touchdowns bleibt er der gefährlichste Scorer der Liga.

3. Kaylon Geiger (Rhein Fire)

  • Woche 4 Statistiken: 10 Receptions, 98 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 9.8 YPC, Lg: 20 Yards)
  • Gesamtbilanz: 20 Receptions, 232 Yards, 3 Touchdowns (durch Woche 4)
  • Trend: ▲ +3 (Zuvor unplatziert in W3, Platz 5 in W2)
  • Justification: Geiger war beim 35-0 Shutout-Sieg gegen Paris die unangefochtene Waffe im Passspiel von Kenji Bahar. Er dominierte mit 10 Catches für 98 Yards und fing einen Touchdown. Geiger kompensiert die verletzungsbedingte/taktische Ruhe um Harlan Kwofie und rückt auf Platz 3 vor.

4. Kevin Kaya (Alpine Rams)

  • Woche 4 Statistiken: 4 Receptions, 55 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 13.8 YPC, Lg: 24 Yards)
  • Gesamtbilanz: 15 Receptions, 246 Yards, 1 Touchdown (durch Woche 4)
  • Trend: ▼ -1 (Zuvor Platz 3)
  • Justification: Kaya zeigte auch bei der Niederlage in Wien eine solide Leistung (55 Yards). Trotz der Niederlage bleibt er das unumstrittene Herzstück des Schweizer Passspiels und behauptet sich in den Top 5.

5. Florian Bierbaumer (Vienna Vikings)

  • Woche 4 Statistiken: 5 Receptions, 77 Yards, 2 Touchdowns (Schnitt: 15.4 YPC, Lg: 27 Yards)
  • Gesamtbilanz: 12 Receptions, 156 Yards, 3 Touchdowns (durch Woche 4)
  • Trend: Neu (Initial entry)
  • Justification: Der österreichische H-Import etabliert sich als absolute Albtraum-Anspielstation in der Redzone. Gegen die Rams fing er zwei Touchdown-Pässe von Ben Holmes (19 und 27 Yards) bereits im ersten Viertel und bewies seine überragende Physis.

6. Yannick Mayr (Vienna Vikings)

  • Woche 4 Statistiken: 3 Receptions, 26 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 8.7 YPC, Lg: 12 Yards)
  • Gesamtbilanz: 16 Receptions, 246 Yards, 2 Touchdowns (durch Woche 4)
  • Trend: ▼ -1 (Zuvor Platz 5)
  • Justification: Mayr erlebte ein ruhigeres Spiel, da Holmes vor allem Bierbaumer und Seikovits (ebenfalls 2 TDs) bediente. Seine bisherige Gesamtbilanz von 246 Yards sichert ihm jedoch den Verbleib in den Top 7.

7. Keith Coffee II (Firenze Red Lions)

  • Woche 4 Statistiken: 9 Receptions, 127 Yards, 2 Touchdowns (Schnitt: 14.1 YPC, Lg: 33 Yards)
  • Gesamtbilanz: 9 Receptions, 127 Yards, 2 Touchdowns (Saisondebüt/Erster Einsatz in Stats)
  • Trend: Neu (Initial entry)
  • Justification: Coffee II lieferte in London ein sensationelles Spiel ab. Mit 127 Yards und 2 Touchdowns (7 und 33 Yards) trug er die Firenze-Offense fast im Alleingang und zeigte, dass er das Potenzial hat, einer der gefährlichsten Receiver der Liga zu werden.